Ein Tag beim Grenzecho

Ein Tag beim Grenzecho

09.00 Uhr: Ankunft im Grenz-Echo  Ich wurde von Jürgen Heck empfangen. Er zeigte mir die Redaktion und ich wurde allen vorgestellt. Danach erklärte er mir kurz das Computerprogramm, das die Redakteure verwenden, sowie den Aufbau einer Zeitung. Viele kleine Themenbereiche, vom Eupener Land bis zum Sport, besitzen im Grenz-Echo ihre eigene Rubrik.

 

11.00 Uhr: Erste Versammlung  Die erste Versammlung an jedem Tag besteht eigentlich aus 2 Teilen. Als erstes wird die Blattkritik der aktuellen Ausgabe abgehalten. D.h. Layout und Rechtschreibung, Inhalte und Fotos werden gelobt oder kritisiert. Jeden Tag übernimmt derjenige diese Aufgabe, der die Kundenhotline betreut. So kann diese Person auch den Wünschen der Leser gerecht werden. Danach wird die Zeitung des morgigen Tages besprochen: Wie viele Seiten enthält eine Rubrik? Wie viele Bilder besitzt ein Artikel? Was kommt auf die Startseite? Wie viele Anzeigen sind vorhanden? Wie viel Platz brauchen diese?… und… und… und..

 

11.30 Uhr: Grundstruktur fertig Nachdem der Layouter die Anzahl Artikel und Bilder in der Versammlung erfahren hat, wird ein Grundgerüst der Zeitung festgelegt, an das sich die Redakteure halten müssen. Mal ist der Text zu lang oder zu kurz, mal passt das Bild nicht in das vorgegebene Feld und Ähnliches. Danach wird nur noch geschrieben und verfeinert.

 

12.00 Uhr – 13.00 Uhr: Mittagspause

 

14:00: Besuch bei der Internetabteilung Nach einer kleinen Einführung in die Arbeit der Internetredaktion wurde mir die Aufgabe gestellt, selbst einen kleinen Artikel zu verfassen. Den Link gibt’s übrigens hier: http://www.grenzecho.net/ArtikelLoad.aspx?aid=f3193c3d-d065-40d4-be32-fce47ff8b64d Bei grenzecho.net wird nur ein Teil der Zeitungsartikel im Web veröffentlicht, andere sind wiederrum nur im Internet zu finden.

 

16.00 Uhr: Feinschliff Die Artikel sind fertig, werden auf DINA3-Blättern ausgedruckt und begutachtet, denn auf dem Papier sieht nochmal alles ganz anders aus. Nach unzähligen Abänderungen und mehrmaligem Ausdrucken sind die Redakteure zufrieden mit ihrer Arbeit.

 

16.30 Uhr: zweite Versammlung Die Arbeit der anderen Redakteure wird nun begutachtet. Mal ist die Überschrift zu klein im Vergleich zum Bild, dann ist der Zeilenabstand nicht korrekt, es fehlt ein Wort am Ende oder es sieht einfach nicht gut aus (Die Normen müssen strikt eingehalten werden). Eine halbe Stunde lang wird über jedes kleinste Detail gesprochen – bis alle mit allem zufrieden sind.

 

17.00 Uhr: Ende Nach der letzten Besprechung werden die Mängel behoben, die ganze Zeitung nochmals ausgedruckt und korrekturgelesen. Mein Tag endet schon hier; für die Redakteure beginnt der Stress jedoch erst jetzt. Denn um 20.00 Uhr startet der Druck und bis dahin muss alles perfekt sein, damit wir jeden Morgen eine Zeitung lesen können.

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Autor: Ellen, Chefredakteurin farBSTIft, 6.A