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In der Kraftfahrzeug-Branche ist seit Langem ein Anstieg elektronischer Bauteile und Systeme zu verzeichnen. Dies hat dazu geführt, dass die bestehenden Berufe Kfz-Mechaniker, Kfz-Elektriker und Automobilmechatroniker zu einem Berufsprofil zusammengelegt wurden: zum Profil des Kraftfahrzeugmechatronikers.

Das wiederum erfordert neue diagnostische und problemlösende Kompetenzen des Facharbeiters: Hier spiegelt sich die Wechselwirkung der erforderlichen Tätigkeiten und Komponenten in der Mechanik und Elektrik wider. Neue Technologien und komplexe Systeme lösen Montagetätigkeiten einzelner Komponenten im Auto ab.

Kfz-Mechatroniker führen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten selbstständig und im Team unter Beachtung des Umweltschutzes, der Arbeitssicherheit, des Gesundheitsschutzes und der Qualitätssicherung aus. Sie beschaffen sich Informationen und werten sie aus, planen ihre Arbeit und dokumentieren sie. Sie analysieren elektrische, elektronische, mechanische sowie pneumatische und hydraulische Systeme, stellen Fehler und Störungen fest und beheben diese. Dabei setzen sie rechnergestützte Informations- und Kommunikationssysteme zur Erstellung von Prüfprotokollen ein.

Auch hier sind logisches Denken, Fingerfertigkeit, Interesse an Kraftfahrzeugen, Verständnis für Technik und Elektronik, Sorgfalt, Ausdauer und Zuverlässigkeit, sowie sichere mündliche und schriftliche Ausdrucksweise unentbehrlich.