GO >

Als erste Aufgabe gilt für die Landwirtschaft noch immer die Produktion von gesunden und hochwertigen Nahrungsmitteln für Mensch und Tier in einer umweltverträglichen und tiergerechten Art und Weise.

Die Aufgaben des Gartenbaus beziehen sich unter anderem auch auf die Produktion von Lebensmitteln (Schwerpunkte sind der Vergleich des ökologischen Anbaus mit dem konventionellen Anbau), aber auch auf die Gestaltung.

Nach einem 3.und 4. Jahr, wo die vorbereitenden Grundlagen für die Studienrichtung Agronomie vermittelt werden, hat der Schüler ab dem 5. Jahr die Möglichkeit, zwischen den beiden Fachoptionen Landwirtschaft oder Gartenbau zu wählen.
Der Jugendliche wird ständig geschult, die Zusammenhänge im Alltag und im Beruf zu beobachten und zu analysieren. Dazu werden ihm neben den Grundwahlfächern Pflanzenbau (Phytotechnie) und Tierkunde (Zootechnie), bzw. nur Pflanzenbau in der Option Gartenbau, fachlich angewandte Grundlagen der Botanik, der Chemie, der Ökologie, der Technik und der Betriebslehre vermittelt.

Eine solide Grundausbildung sowie die ständige Weiterbildung, zum Beispiel auf Fachvorträgen, erlauben es ihm, sich regelmäßig in Frage zu stellen, sich an neue Gegebenheiten anzupassen oder auch Praktikanten auszubilden.
Im Bereich des Gartenbaus versucht man durch Besuche von Ausstellungen, Gärtnereien, Baumschulen, ... den Schülern die Vielfältigkeit des Angebots näher zu bringen.

Um sich mit Beratern, Behörden wie auch mit Kritikern sachlich und auf Augenhöhe unterhalten zu können, aber auch, um sich die lateinischen Bezeichnungen der Pflanzen merken zu können, sind ein Gefühl für die Sprache sowie gute Sprachkenntnisse unabdinglich.